Die Blüte von Goldhafer
Das Samenstände von Goldhafer
Behaarte Blätter von Goldhafer
Die Samen von Goldhafer
Die Blüte von Goldhafer
Das Samenstände von Goldhafer
Behaarte Blätter von Goldhafer
Die Samen von Goldhafer

Goldhafer | Trisett

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Botanischer Name: Trisetum flavescens  |   Wiesen-Goldhafer

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Aufwandmenge: 2 gr/m² | 2 kg/1.000 m² | 20 kg/ha

Eigenschaft: Der Goldhafer gilt als wertvolles Futtergras (Futterwertzahl 7), der durch Kultur in Gebiete gelangte, in denen er ursprünglich nicht vorkam. Sein reicher Calcitriol-Gehalt kann bei zu ausgiebiger Verfütterung Kalzinose hervorrufen. Diese Wirkung bleibt auch im Dürrfutter aktiv.

Auswinterung: 2/9
Rispenschieben: 7/9
Wuchshöhe: 5/9
Lager: 4/9
Nachtriebsstärke: 6/9
Verunkrautung: 3/9
Rost: 4/9
Trockenmasseertrag: 5/9
Rohproteinertrag: 5/9
Grasart: Mittelgras

Erkennung: Beim Wiesen-Goldhafer handelt sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 80 (selten bis 100) Zentimetern erreicht. Sie bildet lockere Horste. Die aufrechten bis aufsteigenden, gelbgrünen Halme besitzen zwei bis fünf Nodien (Knoten). Die wechselständig an den Halmen angeordneten Laubblätter sind in Blattscheide und Blattspreite gegliedert. Die Blattscheide ist behaart. Das sehr kurze Blatthäutchen besitzt einen fein gezähnten Rand. Die einfache Blattspreite ist 3,5 bis 12 Zentimeter lang sowie 2 bis 5 Millimeter breit.

Der vielblütige, bis 20 Zentimeter lange, rispige Blütenstand ist von charakteristischer goldgelber Farbe. Während der Blütezeit von Mai bis Juni sind die Rispenäste ausgebreitet, später werden sie zusammengezogen. Die meist dreiblütigen, 5 bis 7 Millimeter langen Ährchen sind zusammengedrückt und die Hüllspelzen gekielt. Die häutige Deckspelze ist an der Spitze zweigeteilt und trägt eine gekniete Granne. Die drei Staubblätter sind 1,3 bis 2,5 (selten bis 2.8) mm lang.
Der Wiesen-Goldhafer ist ein Hemikryptophyt, der lockere Horste bildet und zahlreiche Erneuerungsknospen an kurzen, oberirdischen Kriechsprossen besitzt. Die vegetative Vermehrung erfolgt durch kurze, ober- oder unterirdische Ausläufer. Die Ährchen werden bis zur Reife goldgelb.
Der Wiesen-Goldhafer ist Kulturfolger. Die von ihren Spelzen umgebenen Samenkörner werden durch den Wind oder durch Tiere ausgebreitet. Fruchtreife ist von Juli bis Oktober. Goldhafer ist ein Lichtkeimer.
Man findet ihn auf sickerfrischen bis mäßig trockenen, nährstoff- und basenreichen, mäßig sauren bis milden, humosen, mittelgründigen bis tiefgründigen, lockeren Ton- oder Lehmböden in humider Klimalage.
Vorkommen: Man findet ihn auf sickerfrischen bis mäßig trockenen, nährstoff- und basenreichen, mäßig sauren bis milden, humosen, mittelgründigen bis tiefgründigen, lockeren Ton- oder Lehmböden in humider Klimalage. Er gedeiht besonders im Berg- und Hügelland. In den Alpen ist er in Höhenlagen bis zu 2.400 Metern zu finden. Seinen Verbreitungsschwerpunkt hat er in Fettwiesen (Arrhenatheretalia Pawl. 1928). In einer Höhenlage von 400 bis 900 Metern in kühl-feuchten Gebieten wird er zur Charakterart der Pflanzengesellschaft der Gebirgs-Fettwiesen (Polygono-Trisetion) bzw. Goldhaferwiesen (Trisetetum flavescentis). Diese sind in den Alpen und den deutschen Mittelgebirgen verbreitet.

Verwendung: Dauergrünland

Quelle: Feldsaaten Freudenberger, Wikipedia, pflanzen-deutschland.de

Bodenbeschaffenheit
Schwer (moorig)
Höhenlage
bis 1.000 m
Eignung
Heu
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