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Knaulgras spät Samen
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Knaulgras spät Samen

Knaulgras spät | Aldebaran

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Botanischer Name: Dactylis glomerata   |   Ingenieurgras

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Aufwandmenge: 2 gr/m² | 2 kg/1.000 m² | 20 kg/ha - 18 kg im Sack!

Eigenschaft: Blühzeit spät
Das Gewöhnliche Knaulgras ist eine Pflanzenart aus der Familie der Süßgräser. Als wichtiges Weide- und Heugras besitzt es eine ökonomische Bedeutung für den Menschen.
Die Sorte Aldebaran ist eine späte Sorte mit einer einzigartigen Kombination zwischen Ertrag und Rosttoleranz.
Als späte Sorte hat Aldebaran eine sehr hohe Gesamttrockenmasseausbeute. Bei näherer Betrachtung resultiert dies aus einer extrem hohen, relativen Sommerrendite von 108 %.
Dieser Sommerertrag ist erforderlich, wenn Hahnenfuß verwendet wird, um die Sommerruhe anderer Arten zu vermeiden und eine gute Sommerfutterleistung zu bieten. Dieser hohe Ertrag ist jedoch nichts wert, wenn die Sorte anfällig für Rost ist. Rost, der im Sommer auftritt, macht den Ertrag für das Tier wertlos.
Bei Aldebaran ist dies aufgrund der hohen Rostbeständigkeit dieser Sorte kein Problem. Als späte Sorte passt es perfekt in Mischungen mit mehrjährigem Weidelgras und Weißklee aufgrund der Flexibilität, die eine späte Sorte zu einer solchen Komposition hinzufügt. Aldebaran hat auch eine gute Weidetoleranz für eine flexible Nutzung.

Das Knaulgras ist winterhart, ausdauernd, unempfindlich gegen Trockenheit und eignet sich für Mähweiden oder den Feldfutterbau. Der Anbau erfolgt bis in Hochgebirgslagen. Für die Weidenutzung eignen sich späte, etwas niedrig wachsende Sorten. Auf trockenen Standorten ist das Knaulgras ein wichtiger Mischungspartner mit Luzerne oder Rotklee.
Der Futterwert von Knaulgras ist etwas niedriger als der von Wiesenschwingel oder den Weidelgräsern. Die Züchtung geht immer mehr hin zu späteren Sorten. Bei frühen Sorten nimmt mit zunehmendem Alter die Verdaulichkeit stark ab. Bei spätschossenden Sorten ist der Futterwert über einen längeren Zeitraum gleichbleibend hoch.

Auswinterung: 2/9
Rispenschieben: 6/9
Wuchshöhe: 4/9
Lager: 4/9
Nachtriebsstärke: 7/9
Verunkrautung: 3/9
Rost: -/9
Blattflecken: 5/9
Trockenmasseertrag: 7/9
Rohproteinertrag: 7/9
Salztoleranz: 5/9
Grasart: Obergras

Erkennung: Es ist eine graugrün gefärbte, kräftige, in Horsten wachsende, mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 120 Zentimetern erreicht. Seine Laubblätter sind 4 bis 10 mm breit, wobei das oberste aufrecht absteht.
Die Rispe ist sowohl vor als auch nach der Blütezeit schmal, sonst häufig breit ausgefächert und formt einen dreieckigen Umriss. Sie ist  im Gegensatz zum Wald-Knäuelgras  stark geknäult, mit einem weit abstehendem unteren Ast, der später zusammengezogen wird, und aufrechter Spitze. Die Ährchen sind drei- bis fünfblütig. Die Hüllspelze ist derb, nicht durchscheinend, grün, rötlich, selten violett gefärbt. Die untere Hüllspelze ist einnervig. Der Kiel der oberen Hüllspelze und der Deckspelze ist mit langen und kurzen steifen Haaren besetzt. Die Deckspelze ist auf ganzer Fläche meist mit langen Härchen besetzt und in einer deutlichen, an den unteren Blüten ein bis zwei Millimeter langen Granne plötzlich verschmälert.

Das Heu aus den Halmen hat nur einen bedingten futterbaulichen Wert. Wertvoll sind jedoch die blattreichen Auswüchse. Knaulgras ist ein trittverträgliches Gras, besonders die Weidetypen. Durch regelmäßige frühe Silage- oder Heunutzung wird das Knaulgras zurückgedrängt, wobei Unkräuter und besonders Ampfer zunehmen.

Vorkommen: Vor allem ist Knaulgras auf Wiesen, an Wegrändern, Ruderalstellen, an Waldrändern und auf Waldschlägen zu finden.

Vorteile:

  • spät sehr hohe Trockenmasseausbeute
  • extrem hoher Sommerertrag
  • gute Rosttoleranz
  • widerstandsfähig

Verwendung: Feldfutterbau, Begrünung, Dauergrünland, Weideflächen

Quelle: Feldsaaten Freudenberger, AGES Sortenliste 2022, DLF, pflanzen-deutschland.de

Bodenbeschaffenheit
Mittel (Humus)
Höhenlage
bis 1.000 m
Eignung
Heu
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