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Luzerne Weidetyp
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Luzerne Weidetyp

Luzerne Weidetyp | Verko

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Botanischer Name: Medicago sativa

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Aufwandmenge: 2,5-3 g/m² | 2,5-3 kg/1.000 m² | 25-30 kg/ha

Eigenschaft: Nicht umsonst wird sie die "Königin der Futterpflanzen" genannt. Die Anbaubedeutung ist weltweit sehr hoch, da die Luzerne auch auf trockenen Standorten hohe Futtererträge liefert.
Die für Mittel- und Nordeuropa gezüchteten Sorten sind winterhart und ausdauernd. Ein Luzerneanbau ist nur auf Standorten mit ausreichender Kalkversorgung sinnvoll.
Neben der Erzeugung von Frischfutter oder Heu und Silagen ist die Luzerne für die Trocknungsanlagen zur Pellets- oder Cobbsherstellung bestens geeignet. Bei diesem Verfahren der Futtergewinnung werden die eiweißreichen Pflanzenteile schonend getrocknet und konserviert. So wird ein "Kraftfutter" für Milchkühe mit hohen Tagesleistungen produziert.
Luzerne ist in der Lage, über die Knöllchenbakterien, bis zu 250 kg Luftstickstoff/ha zu binden.

Blühbeginn: 4/9
Massenbildung im Anfang: 5/9
Massenbildung im Aufwuchs: 6/9
Neigung zur Auswinterung: 5/9
Lager: -
TM-Ertrag: 5/9
TM 1. Schnitt: 6/9
weitere Schnitte: 5/9
Rohproteingehalt: 6/9

Erkennung: Die Pflanze besitzt ein tiefreichendes Wurzelsystem von bis zu 4,5 Metern Ausdehnung und mehr, was sie ungünstige Niederschlagsperioden (Dürren) gut überstehen lässt. Die Wuchshöhe kann bis zu einem Meter betragen. Die Luzerne wächst als Hemikryptophyt, zuweilen auch als Chamaephyt. Sie ist ein ausgesprochener Tiefwurzler. Durch Blattgelenke sind nächtliche Schlafbewegungen möglich, wobei sich die Fiedern zum Schutz vor nächtlichem Wärmeverlust nach oben zusammenlegen.

Wie andere Hülsenfrüchtler (Leguminosen) besitzt die Luzerne die Fähigkeit, mit Hilfe von symbiotischen Knöllchenbakterien (Rhizobien) Stickstoff aus der Luft aufzunehmen, und ist dadurch in der Lage, unabhängig vom vorhandenen Stickstoff im Boden Protein zu bilden. Die Luzerne lebt mit ihrer wirtsspezifischen Art Sinorhizobium meliloti in Symbiose.

Blütenökologisch handelt es sich um vormännliche Nektar führende Schmetterlingsblumen mit Schnellmechanismus. Die Spannung zwischen Schiffchen und Geschlechtssäule wird durch ein Schwellgewebe an der Unterseite der Staubfadenröhre hervorgerufen. Der Pollen wird bereits bei der Öffnung der Blüte entleert und den Besuchern beim Aufsitzen an den Bauch geschleudert. Beim Schnellvorgang bekommen die Bestäuber einen Schlag, was viele Bienenarten nicht stört. Aber die lernfähigen Honigbienen vermeiden nach einiger Zeit den unangenehmen Schlag, indem sie den Nektar mit ihrem Rüssel von der Seite her erreichen. Dadurch bleibt allerdings die Bestäubung aus. Daher werden seit den 1960er Jahren Blattschneiderbienen der Art Megachile rotundata ausgebracht, um Samenansatz zu erreichen. Die Blüten sind selbststeril, da Pollen und Narbe durch ein Häutchen getrennt sind, das durch den Schnellmechanismus zerrissen wird.

Die Blüten werden fast ausschließlich von Hummeln besucht, wie u. a. Versuche in Schweden ergaben. Dort wurden Luzernefelder zu weniger als 1 % von Bienen, aber zu 78 % von Hummeln bestäubt. In Finnland hat man daher den Anbau in solche Gebiete verlegt, in denen noch sehr viele Hummeln vorkommen.

Die Samen werden aus den mehrsamigen, spiraligen, sich nur wenig öffnenden Hülsen durch den Wind herausgeschleudert. Danach können sie sich als Rollfrüchte weiter ausbreiten; meist erfolgt jedoch eine Zufallsausbreitung durch Huftiere. Die Fruchtreife erfolgt ab August. Vegetative Vermehrung ist durch Verzweigung des Rhizoms möglich.

Vorkommen: Die Luzerne gedeiht am besten auf tiefgründigen, etwas kalkhaltigen, aber nur mäßig nährstoff- und humusreichen Lehm- oder Lössböden. Sie wird in Mitteleuropa oft feldmäßig angebaut und sie verwildert beständig; dann besiedelt sie Wegränder, ruderal werdende Halbtrockenrasen und Trockenwiesen.

Vorteile:
Blattreich
Ertragreich
gleichmäßige Ertragsverteilung
feinstengelig
sehr winterfest
hoher Eiweißgehalt

Verwendung: Frischfutter, Pellet- und Grünmehlherstellung, im Luzerne-Gras-Gemisch zur Silierung

Quellen: Feldsaaten Freudenberger, pflanzen-deutschland.de

Bodenbeschaffenheit
Leicht (sandig)
Höhenlage
bis 1.000 m
Eignung
Silage
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